Tiergestützte Pädagogik
Tiergestützte Pädagogik ist die
Einbindung des Tieres in das pädagogische und therapeutische
Handlungsfeld. Das Tier stellt in der pädagogischen oder
sozialen Arbeit ein unterstützendes und begleitendes Medium dar,
dabei wird die positive und einmalige Wirkung der Tiere bei der
Erziehung und Bildung genutzt.
Die Kinder können bei Tierkontakten das Tier anfassen, spüren
wie es sich anfühlt, es anschauen und sich über das Verhalten
klar werden. Sie können die Bedürfnisse des Tieres kennen und
respektieren lernen und sehen wo die eigenen Bedürfnisse liegen.
Durch das Pflegen des Tieres wird die Fähigkeit des Kindes
gefördert wie Ausdauer, Selbständigkeit, Sorgfalt und
Verantwortung. Das Erziehen der Tiere bietet danach die
Möglichkeit all die erworbenen Kenntnisse einzusetzen und darauf
aufzubauen.
Wie bei Erwachsenen wirken die Tiere auch bei Kindern
stressmindernd und ihr grosses Zutrauen stärkt das
Selbstwertgefühl der Kinder. Das Sozialverhalten wird markant
verbessert. Die Kinder lernen sich in andere Lebewesen
einzufühlen, nonverbales Ausdrucksverhalten zu verstehen,
Verantwortung zu übernehmen und für andere zu sorgen. Diese
Fähigkeiten nützen ihnen im Umgang mit anderen Menschen. So
werden Kinder die mit Tieren aufwachsen von Gleichaltrigen für
Sozialkontakte bevorzugt.